Bochum ist geprägt von industriellen Bestandsflächen, technischen Umbaumaßnahmen, Infrastrukturprojekten und gewerblichen Neubauten. Zwischen innerstädtischer Verdichtung, Projekten entlang der A40 und gewachsenen Industriearealen entstehen Baustellen mit komplexen Schnittstellen zwischen mehreren Gewerken.
Sobald Beschäftigte mehrerer Arbeitgeber gleichzeitig oder nacheinander tätig werden, greift die Baustellenverordnung (BaustellV). Der Bauherr ist dann verpflichtet, einen geeigneten Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordinator (SiGeKo) zu bestellen.
Die Ullertec GmbH übernimmt die SiGeKo in Bochum mit dem Ziel, Sicherheit systematisch zu koordinieren – ohne Bauabläufe unnötig zu verzögern.
Ein SiGeKo ist erforderlich, wenn:
mehrere Arbeitgeber auf der Baustelle tätig sind (§ 3 BaustellV)
eine Vorankündigung an die Behörde notwendig ist
besonders gefährliche Arbeiten nach Anhang II BaustellV ausgeführt werden
(z. B. Arbeiten in der Höhe, in engen Räumen, mit Absturz- oder Explosionsgefahr)
Gerade bei Umbauten im laufenden Betrieb, Stillständen von Industrieanlagen oder innerstädtischen Projekten in Stadtteilen wie Altenbochum, Wattenscheid oder Langendreer ist eine strukturierte Koordination entscheidend.
Die Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordination umfasst zwei Phasen:
Mitwirkung bei der Planung sicherer Bauabläufe
Erstellung des Sicherheits- und Gesundheitsschutzplans (SiGe-Plan)
Beratung des Bauherrn zu sicherheitsrelevanten Aspekten
Abstimmung sicherheitstechnischer Schnittstellen
Ziel: Gefährdungen frühzeitig erkennen, bevor sie auf der Baustelle entstehen.
Koordination der Arbeitsschutzmaßnahmen aller beteiligten Unternehmen
Regelmäßige Baustellenbegehungen
Dokumentation von Feststellungen und Maßnahmen
Überwachung der Umsetzung des SiGe-Plans
Unterstützung bei Absturz-, Brand- und Explosionsschutzthemen
Kommunikation mit Bauherr, Projektleitung und Behörden
Gerade auf industriell geprägten Baustellen in Bochum mit schweren Lasten, Kranarbeiten oder Montageprojekten ist eine klare Struktur unerlässlich.
Industrie- und Anlagenumbauten
Technische Neubauten
Sanierungsmaßnahmen im Bestand
Instandhaltungsstillstände
Infrastruktur- und Versorgungsprojekte
Bauarbeiten im laufenden Betrieb
Die Koordination berücksichtigt dabei neben Arbeitsschutz auch Schnittstellen zu Brandschutz- und Betriebssicherheitsanforderungen.
Eine funktionierende SiGeKo bedeutet:
klare Verantwortlichkeiten
nachvollziehbare Dokumentation
reduzierte Haftungsrisiken
strukturierte Sicherheitsabläufe
keine unnötigen Bauverzögerungen
Sicherheit wird als integraler Bestandteil des Projekts verstanden – nicht als zusätzlicher Verwaltungsaufwand.
Die SiGeKo-Leistung steht im gesamten Stadtgebiet Bochum sowie im angrenzenden Ruhrgebiet zur Verfügung, u. a.:
Bochum (alle Stadtteile)
Herne
Witten
Hattingen
Dortmund (westliche Stadtteile)
Kurze Reaktionszeiten und Ortskenntnis sind insbesondere bei kurzfristigen Projektstarts oder behördlichen Anforderungen von Vorteil.
Sobald mehrere Arbeitgeber auf einer Baustelle tätig werden, schreibt § 3 Baustellenverordnung die Bestellung eines geeigneten Koordinators vor. Die Verantwortung liegt beim Bauherrn.
Die Bauleitung koordiniert Bauabläufe und Termine. Der SiGeKo koordiniert ausschließlich Sicherheits- und Gesundheitsschutzmaßnahmen. Beide Rollen sind rechtlich getrennt.
Bei Verstößen gegen die BaustellV drohen behördliche Maßnahmen, Bußgelder und im Schadensfall erhebliche Haftungsrisiken für den Bauherrn. Eine strukturierte Koordination reduziert diese Risiken deutlich.
Ob Industrieumbau, technischer Neubau oder komplexes Montageprojekt:
Die SiGeKo-Leistung in Bochum verbindet gesetzliche Anforderungen mit praktikabler Umsetzung – abgestimmt auf reale Baustellenbedingungen im Ruhrgebiet.
