In Unna mit seinen Logistikstandorten entlang der A1 und A44, gewerblichen Betrieben im Industriepark und produzierenden Unternehmen entstehen regelmäßig erhöhte Lärmbelastungen an Arbeitsplätzen. Häufig wird die Lärmsituation im Alltag unterschätzt – bis Grenzwerte überschritten werden oder Mitarbeitende gesundheitliche Beschwerden entwickeln. Spätestens bei einer Überprüfung durch die Berufsgenossenschaft oder nach einer Anzeige wegen Gehörschäden stellt sich die Frage, ob eine fachgerechte Lärmmessung durchgeführt und dokumentiert wurde. Die Verantwortung für die Bewertung und Umsetzung geeigneter Maßnahmen liegt beim Arbeitgeber.
Die Ullertec GmbH führt Lärmmessungen an Arbeitsplätzen in Unna gemäß:
Lärm- und Vibrations-Arbeitsschutzverordnung (LärmVibrationsArbSchV)
Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG)
DGUV Vorschrift 1
durch. Ziel ist die Ermittlung der Tages-Lärmexpositionspegel (LEX,8h) sowie die Bewertung von Spitzenwerten. Gerade in Produktionsbetrieben, Metallverarbeitung, Logistikzentren oder Werkstätten können relevante Auslösewerte schnell erreicht werden.
Typische Messbereiche:
Maschinenarbeitsplätze
Kompressoranlagen
Produktionslinien
Lade- und Umschlagsbereiche
Werkstatt- und Montageplätze
Auf Grundlage der Messergebnisse werden technische, organisatorische und persönliche Schutzmaßnahmen nach dem TOP-Prinzip definiert. Dazu gehören beispielsweise Kapselungen, organisatorische Anpassungen oder geeigneter Gehörschutz mit dokumentierter Auswahl.
Neben der Lärmmessung übernimmt Ullertec die sicherheitstechnische Betreuung nach DGUV Vorschrift 2 für Unternehmen im Raum Unna. Dazu zählen strukturierte Betriebsbegehungen, die Erstellung und Fortschreibung von Gefährdungsbeurteilungen sowie die Unterstützung bei Unterweisungen und ASA-Sitzungen.
Insbesondere in Logistik- und Industrieunternehmen im Kreis Unna spielen folgende Themen eine Rolle:
innerbetrieblicher Staplerverkehr
Verkehrswege & Ladezonen
Regalsysteme
Maschinen- und Anlagenbetrieb
elektrische Arbeitsmittel
Eine wirksame Gefährdungsbeurteilung berücksichtigt neben mechanischen und organisatorischen Gefährdungen auch physikalische Einwirkungen wie Lärm oder Vibrationen. Die Analyse erfolgt mit hohem Vor-Ort-Anteil – angepasst an reale Arbeitsbedingungen.
